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Jan Troell
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Jan Troell (Aussprache [Ë ĘÉËn tĘĘËÉlË], * 23. Juli 1931 in MalmĂś-Limhamn) ist ein schwedischer Filmregisseur, Kameramann, Drehbuchautor und Filmeditor. In seinem Heimatland wird er neben Ingmar Bergman zu den bedeutendsten Filmemachern gezählt. 1973 wurde er fĂźr die Verfilmung von Vilhelm Mobergs Roman Emigranten (1971) als erster Schwede fĂźr den Regie-Oscar nominiert.
Contents
⢠Biografie
⢠Spätwerk
⢠Regisseur
⢠Kameramann
⢠Drehbuchautor
⢠Filmeditor
⢠Auszeichnungen
⢠Oscar
⢠Guldbagge
⢠Weitere
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Biografie
Ausbildung und erste Kurzfilme
Jan Troell wurde 1931 in Limhamn, einem Arbeiterviertel MalmĂśs, geboren, wo er auch aufwuchs und die Schule besuchte. Der Sohn eines Zahnarztes absolvierte nach seiner schulischen Ausbildung den Militärdienst, ehe er sich dazu entschloss Pädagogik zu studieren. Nach Beendigung seines Studiums im Jahr 1953 arbeitete Troell neun Jahre lang als Volksschullehrer an der Sorgenfri-Schule in MalmĂś, wo er sich ab 1956 ersten Arbeiten auf 8-mm-Film widmete, die er gemeinsam mit SchĂźlern inszenierte. Anfang der 1960er Jahre gab sich Troell vollends der Arbeit als Filmemacher hin. Er realisierte mit Sommerzug (1960) und Das Schiff (1961) erste Kurzfilme fĂźr das schwedische Fernsehen und lernte Bo Widerberg kennen. Der schwedische Regisseur verpflichtete Troell 1962 als Kameramann fĂźr seinen SchwarzweiĂ-Kurzfilm Pojken och draken. Ein Jahr später kam es zu einer erneuten Zusammenarbeit, als sich Troell fĂźr die Kameraarbeit an Widerbergs SpielfilmdebĂźt Kinderwagen verantwortlich zeigte. 1964 inszenierte Jan Troll den Kurzfilm Aufenthalt im Marschland (Originaltitel: UppehĂĽll i myrlandet), der gemeinsam mit Arbeiten von Rolf Clemens, Palle KjĂŚrulff-Schmidt, Maunu Kurkvaara und Klaus Rifbjerg den Episodenfilm 4 Ă 4 bildete. Der 30-minĂźtige Beitrag in SchwarzweiĂ basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte Eyvind Johnsons und berichtet von einem Eisenbahner (gespielt von Max von Sydow), der seinem Arbeitsalltag den RĂźcken kehrt und in eine Moorlandschaft flieht. FĂźr Aufenthalt im Marschland erhielt Troell im April 1967 auf den 13. Westdeutschen Kurzfilmtagen den Preis Interfilm des Internationalen Evangelischen Filmzentrums, während er in seiner Karriere mehrfach mit Max von Sydow zusammenarbeiten sollte.
1966 folgte mit Hier hast du dein Leben das SpielfilmdebĂźt Troells, bei dem er sich, wie später bei den meisten seiner Filme, neben dem Schnitt und der Kamera auch fĂźr das Filmskript mitverantwortlich zeigte. Das Drama, das erneut auf einer Erzählung von Eyvind Johnson basiert, stellt einen 14-jährigen schwedischen Pflegejungen (gespielt von Eddie Axberg) in den Mittelpunkt, der in der Zeit von 1913 bis 1919 die Arbeiterbewegung und den Sozialismus kennenlernt und zum Erwachsenen heranreift. Der 170 Minuten lange Film, den Jan Troell später erheblich kĂźrzte, wurde von der Kritik als âepisch breit angelegter, in seiner HandlungsfĂźhrung ruhiger Erstlingsfilmâ gelobt, âder durch seine formal ausgewogene poetische Gestaltung und die menschliche Haltung bestichtâcite-ref-filmdienst-1-0[1]. FĂźr Hier hast du dein Leben gewann Troell 1967 den schwedischen Filmpreis Guldbagge als bester Regisseur und war im selben Jahr im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Berlin vertreten, wo er erneut den Preis des Internationalen Evangelischen Filmzentrums erhielt. Den Goldenen Bären der Berlinale gewann Jan Troell ein Jahr später fĂźr das Drama Raus bist du (1968). Der zweite Spielfilm des schwedischen Filmemachers, erneut in SchwarzweiĂ gedreht, nahm sich einem Roman von Clas EngstrĂśm als Grundlage, der ebenso wie Troell und sein langjähriger Co-Drehbuchautor Bengt Forslund ein ehemaliger Volksschullehrer gewesen war. Raus bist du erzählt die Geschichte des Volksschullehrers MĂĽrtensson (gespielt von Per Oscarsson), dessen Ehe zerbrochen ist und der die Kontrolle Ăźber seine SchĂźler verloren hat. Das Drama, an Troells ehemaligem Arbeitsplatz, der Sorgenfri-Schule, gedreht, wurde jedoch vom film-dienst weitestgehend kritisiert. âDie SchĂźler sind von vornherein kleine Teufel; gesellschaftliche Implikationen, die jenseits individueller Veranlagung fĂźr Martenssons Verhalten auslĂśsend sein kĂśnnten, bleiben ganz am Rand, sind nahezu nicht vorhanden.â, attestierte 1969 der Filmjournalist Franz Everschorcite-ref-filmdienst2-2-0[2].
Erfolge mit GroĂproduktionen
Nach dem Erfolg von Raus bist du sollten drei Jahre vergehen, ehe Jan Troell wieder auf sich aufmerksam machen sollte. Er wählte fĂźr sein nächstes Projekt die Romantetralogie Romanen om utvandrarna des schwedischen Schriftstellers Vilhelm Moberg als Gegenstand zweier Verfilmungen. Um den Stoff hatte sich unter anderem Jahre zuvor der US-amerikanische Regisseur John Ford vergeblich bemĂźht. Emigranten (1971) und Das neue Land (1972) wurden beide hintereinander abgedreht, aber auf Drängen des Verleihers zeitlich versetzt in den Kinos verĂśffentlicht. Die beiden Ăźber drei Stunden langen in sich abgeschlossenen Epen, mit Liv Ullmann und Max von Sydow in den Hauptrollen, porträtieren eine in Armut lebende sĂźdschwedische Bauernfamilie, die sich um 1850 aufmacht, in die USA auszuwandern. An Originalschauplätzen in SĂźdschweden, Minnesota und Wisconsin gedreht, gelten Troells Literaturverfilmungen, die in Deutschland auch unter den Titeln Die Auswanderer bzw. Die NeubĂźrger bekannt sind, bis heute als teuerste schwedische Produktionen aller Zeiten. Obwohl der Kinoverleih sowohl Emigranten als auch Das neue Land erheblich kĂźrzte, sollten sie dem Filmemacher zum internationalen Durchbruch verhelfen. Der US-amerikanische Kritiker Roger Ebert lobte Emigranten als â... spezieller Film, der schwedisch und dennoch irgendwie amerikanisch sei - im Sinne, dass er die Geschichte darĂźber erzählt, was Amerika fĂźr so viele Millionen bedeutetâcite-ref-ebert-3-0[3]. Als âKĂźnstlerisch noch intensiver und nachhaltiger als der erste Teilâ bewertete der film-dienst Das neue Land und verglich ihn mit Elia Kazans Auswanderer-Epos Die Unbezwingbaren (1963)cite-ref-filmdienst3-4-0[4]. Beide Filme gewannen neben dem Guldbagge und der dänischen Bodil 1973 zwei Golden Globes in den Kategorien Beste Hauptdarstellerin in einem Drama (Liv Ullmann) und Bester ausländischer Film. Bei den Oscars im selben Jahr (offizielle Zählung 1972) folgten fĂźnf Nominierungen, dennoch blieben die Filme unprämiert. Jan Troell, der als erster schwedischer Filmemacher fĂźr den Regie-Oscar nominiert wurde, musste sich dem US-Amerikaner Bob Fosse (Cabaret) geschlagen geben, während als Beste ausländische Produktion des Jahres Luis BuĂąuels Der diskrete Charme der Bourgeoisie triumphierte.
Nach dem groĂen Erfolg seiner beiden vorangegangenen Filme inszenierte Troell 1973 den schwedischen Fernsehfilm Gamen. Ein Jahr später bot ihm das US-amerikanische Filmstudio Warner Bros. die Regie fĂźr den englischsprachigen Western Zandys Braut an, der von einem rĂźden ViehzĂźchter (gespielt von Gene Hackman) handelt, der in seiner Ehefrau (Liv Ullmann) eine ebenbĂźrtige Gefährtin erkennen muss. Der âpsychologisch feinfĂźhlige(...) Film um die Partnerschaft in der Ehe, voll innerer Spannung, mit Bildern von herb-poetischem Reizâcite-ref-filmdienst4-5-0[5] wurde von europäischen Kritikern mit Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe (1973) oder François Truffauts Das Geheimnis der falschen Braut (1969) verglichen. Dennoch fĂźhlte sich Troell in der US-amerikanischen Filmszene nicht wohl. Die Zusammenarbeit mit einem 100-kĂśpfigen, internationalen Filmteam verunsicherten den schwedischen Filmemacher, der aus vertraglichen GrĂźnden auch nicht wie gewohnt die Kameraarbeit Ăźbernehmen konnte.cite-ref-6[6] Nach der Produktion von Zandys Braut kehrte er in seine Heimat Schweden zurĂźck, wo 1977 das Drama Bang! entstand. Der Film um einen freiheitsliebenden Amateurmusiker und Lehrer (gespielt von HĂĽkan Serner) wurde von Ingmar Bergman als âpoetisches Meisterwerkâ gelobtcite-ref-luebeck-7-0[7], war jedoch seinerzeit in Schweden umstritten. 1979 kehrte Troell erneut nach Hollywood zurĂźck, um fĂźr den italienischen Filmproduzenten Dino De Laurentiis das Drama Hurricane mit Mia Farrow und Jason Robards in den Hauptrollen abzudrehen. Bei der 20 Mio. US-Dollar teuren GroĂproduktion, die ursprĂźnglich von Roman PolaĹski hätte inszeniert werden sollen, handelt es sich um ein Remake von John Fords ⌠dann kam der Orkan (1937) und wurde vollständig auf Bora Bora abgedreht.cite-ref-8[8] Hurricane, von Kritikern als âzweitklassigâ bewertet,cite-ref-9[9] war Troells letzte amerikanische Filmproduktion. Er kehrte nach Beendigung der Dreharbeiten endgĂźltig nach Schweden zurĂźck.
Spätwerk
Drei Jahre nach Hurricane machte sich Jan Troell 1982 an die Verfilmung der verhängnisvollen Polarexpedition von Salomon August AndrĂŠe, Nils Strindberg und Knut FrĂŚnkel. Die drei schwedischen Polarforscher hatten vergeblich versucht 1897 mit einem Wasserstoffballon den Nordpol zu erreichen. Der Flug des Adlers, basierend auf einem Roman von Per Olof Sundman und mit Max von Sydow, GĂśran Stangertz und Sverre Anker Ousdal in den Rollen der ums Leben gekommenen Polarforscher, wurde 1983 (offizielle Zählung 1982) fĂźr den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert. Danach wurde es still um den schwedischen Regisseur, der in seinem Heimatland neben Ingmar Bergman als bedeutendster Filmemacher gilt. Nach der Geburt seiner Tochter Johanna im Jahr 1983 widmete sich Troell einer filmischen Langzeitstudie, in der er der Frage nachging, in welcher Welt sein Kind aufwächst. Dem mit einer Filmkamera dokumentierten Interview mit dem US-amerikanischen Psychologen und Philosophen Rollo May folgten Gespräche mit den schwedischen Politikern Tage Erlander und Ingvar Carlsson sowie Ăźber zwei Jahre lang Beobachtungen von alltäglichen menschlichen Einzelschicksalen. Das Märchenland, so der Titel des Dokumentarfilms, brachte Troell 1988 eine Lobende Erwähnung bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin ein. âWenn nur ein einziger meiner Filme mich Ăźberleben sollte, wĂźnschte ich mir, dass es 'Das Märchenland' wäre. Dieser Film ist mir der wichtigste unter allen. Er ist mir so nahe.â, so Jan Troell später Ăźber sein Werkcite-ref-luebeck2-10-0[10].
1991 widmete sich Troell neun Jahre nach Der Flug des Adlers wieder der Arbeit an einem Spielfilm. Il Capitano erzählt die Geschichte eines jungen finnischen Pärchens (gespielt von Antti Reini und Maria Heiskanen), das beim Versuch ein Fahrrad zu stehlen einen schwedischen Jungen und dessen Eltern tĂśtet und nach Amsterdam flĂźchtet. Mit dem Drama, das auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1988 basiert und auf groĂen Widerstand in Schweden traf, gelang Jan Troell ein spätes Comeback. Il Capitano gewann 1992 den Guldbagge und den norwegischen Filmpreis Amanda als Bester Film, Troell wurde zudem mit dem Regie-Preis auf den Internationalen Filmfestspielen von Berlin ausgezeichnet. PreisgekrĂśnt wurde auch Troells Filmbiografie Hamsun (1996), in der er Max von Sydow die Hauptrolle des umstrittenen norwegischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Knut Hamsun anvertraute. Das Drama, dessen Vorbereitung fĂźnfzehn Jahre in Anspruch genommen hatte, fand erneut Anklang bei den schwedischen Filmkritikern, wurde mit dem Guldbagge als beste Produktion des Jahres ausgezeichnet und gewann den Preis der Ăkumenischen Jury auf dem MontrĂŠal World Film Festival. Der Dokumentation Ballonfahrt in den Tod (1997), in der sich Troell erneut dem Schicksal Salomon August AndrĂŠes und seiner Begleiter annahm, folgte 2001 wieder eine Filmbiografie. So weiĂ wie Schnee erzählt die Lebensgeschichte Elsa Anderssons (1897â1922), Schwedens erster Pilotin, die bei ihrem dritten Fallschirmsprung vor tausenden von Zuschauern ums Leben kommt. Das âepisch(...) angelegte, opulent bebilderte(...) Porträt einer mutigen Frauâcite-ref-luebeck3-11-0[11] mit Amanda Ooms in der Hauptrolle wurde 2002 mit dem Guldbagge als Bester Film des Jahres ausgezeichnet. Jan Troell erhielt 35 Jahre nach der Auszeichnung fĂźr Hier hast du dein Leben erneut den Regie-Preis.
2008 meldete sich der 76-jährige Troell mit Die ewigen Momente der Maria Larsson zurĂźck auf die Kinoleinwand, dass wie Hier hast du dein Leben (1966) und So weiĂ wie Schnee (2001) im MalmĂś des frĂźhen 20. Jahrhunderts angesiedelt ist. Das Drama handelt von einer in ärmlichen Verhältnissen lebenden siebenfachen Mutter, die bei einer Lotterie eine Kamera gewinnt. Trotz GeldnĂśten behält sie den Apparat, der fĂźr die positiv denkende Frau zu einem Medium der Emanzipation wird.cite-ref-12[12] Der Film wurde in den Hauptrollen mit Il Capitano-Darstellerin Maria Heiskanen, Mikael Persbrandt und Jesper Christensen besetzt und von der Familiengeschichte von Troells Ehefrau inspiriert, die auch am Drehbuch mitarbeitete; Maria Larsson war die Tante ihres Vaters.cite-ref-13[13] Die ewigen Momente der Maria Larsson wurde Anfang September 2008 auf dem Toronto International Film Festival uraufgefĂźhrt und zur selben Zeit in den schwedischen Kinos verĂśffentlicht. Mit einem Budget von 43 Mio. Euro handelt es sich um Troells grĂśĂtes Filmprojekt seit Emigranten (1971) und Das neue Land (1972).cite-ref-14[14] Wenige Wochen nach VerĂśffentlichung wurde der Film als schwedischer Bewerber fĂźr den Auslands-Oscar bekannt gegebencite-ref-15[15], gewann den Guldbagge als bester Film des Jahres und wurde 2009 fĂźr den Golden Globe Award nominiert.
Jan Troell, der in seinen Filmen stets um Authentizität bemĂźht ist und dessen Bildsprache sich â... von groĂer Einfachheit, von steter Verständlichkeit, von starker Eindringlichkeitâ auszeichnetcite-ref-zuercher-16-0[16], ist mit der neun Jahre jĂźngeren Agneta Ulfsäter-Troell verheiratet. Aus der Ehe mit der Schriftstellerin ging seine Tochter Johanna Troell (* 1983) hervor, die 2001 ihren Vornamen in Yohanna änderte.
Ehefrau und Tochter ßbernahmen im Jahr 2004 Rollen in Troells Beitrag The Yellow Tag, der in dem von Lars von Trier produzierten Episodenfilm Europäische Visionen aufging. In dem Gemeinschaftswerk nahmen sich fßnfundzwanzig europäische Regisseure, darunter Fatih AkĹn, Tony Gatlif, Theo van Gogh und Aki Kaurismäki, fßnfminßtiger Filmbeiträge an, die auf das gegenwärtige oder kßnftige Leben in Europa gerichtet sind.
Dem schwedischen Filmemacher, der unter anderem gemeinsam mit weiteren Filmschaffenden einen Appell fßr Frieden und Freiheit eines unabhängigen Palästinas unterstßtzte, wurde 2001 auf den Nordischen Filmtagen in Lßbeck und im Filmmuseum Mßnchen eine Retrospektive gewidmet. Troell lebt in Smygehamn, in der schonischen Gemeinde Trelleborg.
Filmografie (Auswahl)
Regisseur
⢠1965: 4 à 4 (Segment: Aufenthalt im Marschland)
⢠1966: Hier hast du dein Leben (Här har du ditt liv)
⢠1968: Raus bist du (Ole dole doff)
⢠1971: Emigranten (Utvandrarna)
⢠1972: Das neue Land (Nybyggarna)
⢠1973: Gamen (TV)
⢠1974: Zandys Braut (Zandy's Bride)
⢠1977: Bang!
⢠1979: Hurricane
⢠1982: Der Flug des Adlers (IngenjÜr AndrÊes luftfärd)
⢠1988: Das Märchenland (Sagolandet, Dokumentarfilm)
⢠1991: Il Capitano
⢠1996: Hamsun
⢠1997: Ballonfahrt in den Tod (En frusen drÜm, Dokumentarfilm)
⢠2000: Frün Sverige i tiden (Dokumentarfilm)
⢠2000: 92,8 MHz â drĂśmmar i sĂśder (Dokumentarfilm)
⢠2001: So weià wie Schnee (Sü vit som en snÜ)
⢠2003: Närvarande (Dokumentarfilm)
⢠2004: Europäische Visionen (Visions of Europe; Segment: The Yellow Tag)
⢠2008: Die ewigen Momente der Maria Larsson (Maria Larssons eviga Ügonblick)
Kameramann
⢠1962: Pojken och draken (TV)
⢠1963: Kinderwagen (Barnvagnen)
⢠1965: 4 à 4 (Segment: Aufenthalt im Marschland)
⢠1966: Hier hast du dein Leben (Här har du ditt liv)
⢠1968: Raus bist du (Ole dole doff)
⢠1971: Emigranten (Utvandrarna)
⢠1972: Das neue Land (Nybyggarna)
⢠1977: Bang!
⢠1979: Hurricane
⢠1982: Der Flug des Adlers (IngenjÜr AndrÊes luftfärd)
⢠1988: Das Märchenland (Sagolandet, Dokumentarfilm)
⢠1991: Il Capitano
⢠1996: Hamsun
⢠1997: Ballonfahrt in den Tod (En frusen drÜm, Dokumentarfilm)
⢠2000: Frün Sverige i tiden (Dokumentarfilm)
⢠2000: 92,8 MHz â drĂśmmar i sĂśder (Dokumentarfilm)
⢠2001: So weià wie Schnee (Sü vit som en snÜ)
⢠2003: Närvarande (Dokumentarfilm)
⢠2004: Europäische Visionen (Visions of Europe; Segment: The Yellow Tag)
⢠2008: Die ewigen Momente der Maria Larsson (Maria Larssons eviga Ügonblick)
Drehbuchautor
⢠1965: 4 à 4 (Segment: Aufenthalt im Marschland)
⢠1966: Hier hast du dein Leben (Här har du ditt liv)
⢠1968: Raus bist du (Ole dole doff)
⢠1971: Emigranten (Utvandrarna)
⢠1972: Das neue Land (Nybyggarna)
⢠1977: Bang!
⢠1982: Der Flug des Adlers (IngenjÜr AndrÊes luftfärd)
⢠1988: Das Märchenland (Sagolandet, Dokumentarfilm)
⢠1991: Il Capitano
⢠1996: Hamsun
⢠1997: Ballonfahrt in den Tod (En frusen drÜm, Dokumentarfilm)
⢠2000: Frün Sverige i tiden (Dokumentarfilm)
⢠2000: 92,8 MHz â drĂśmmar i sĂśder (Dokumentarfilm)
⢠2001: So weià wie Schnee (Sü vit som en snÜ)
⢠2003: Närvarande (Dokumentarfilm)
⢠2004: Europäische Visionen (Visions of Europe; Segment: The Yellow Tag)
⢠2008: Die ewigen Momente der Maria Larsson (Maria Larssons eviga Ügonblick)
Filmeditor
⢠1965: 4 à 4 (Segment: Aufenthalt im Marschland)
⢠1966: Hier hast du dein Leben (Här har du ditt liv)
⢠1968: Raus bist du (Ole dole doff)
⢠1971: Emigranten (Utvandrarna)
⢠1972: Das neue Land (Nybyggarna)
⢠1977: Bang!
⢠1988: Das Märchenland (Sagolandet, Dokumentarfilm)
⢠1991: Il Capitano
⢠1996: Hamsun
⢠1997: Ballonfahrt in den Tod (En frusen drÜm, Dokumentarfilm)
⢠2001: So weià wie Schnee (Sü vit som en snÜ)
⢠2003: Närvarande (Dokumentarfilm)
Auszeichnungen
Oscar
⢠1973: nominiert in den Kategorien Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch fßr Emigranten
Guldbagge
⢠1967: Beste Regie fßr Hier hast du dein Leben
⢠1989: Creative Achievement Award
⢠1992: Bester Film und nominiert in der Kategorie Beste Kamera fßr Il Capitano
⢠2002: Beste Regie und Beste Kamera, nominiert in der Kategorie Bestes Drehbuch fßr So weià wie im Schnee
⢠2009: Bester Film und nominiert in den Kategorien Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste Kamera fßr Die ewigen Momente der Maria Larsson
Weitere
⢠1992: Bester ausländischer Film fßr Il Capitano
⢠1967: C.I.C.A.E. Preis, C.I.D.A.L.C. Preis, Interfilm Preis, nominiert fßr den Goldenen Bären in der Kategorie Bester Film fßr Hier hast du dein Leben
⢠1968: Goldener Bär, Interfilm Preis â Otto-Dibelius-Filmpreis, OCIC Preis, UNICRIT Preis und Preis der International Writers' Guild fĂźr Raus bist du
⢠1988: Interfilm Preis â Lobende Erwähnung fĂźr Das Märchenland
⢠1992: Silberner Bär fßr die Beste Regie, nominiert fßr den Goldenen Bären fßr Il Capitano
⢠1973: Bester europäischer Film fßr Das neue Land
⢠2009: nominiert in der Kategorie Bester nicht-amerikanischer Film fßr Die ewigen Momente der Maria Larsson
⢠1977: nominiert fßr die Goldene Palme fßr den Besten Film fßr Bang!
⢠1976: Premio David Europeo fßr Zandys Braut
⢠1972: Bester ausländischer Filmemacher fßr Emigranten und Das neue Land
⢠1996: Preis der Ăkumenischen Jury fĂźr Hamsun, Grand Prix Special des AmĂŠriques
⢠1997: GroĂer Preis der Jury fĂźr Hamsun
⢠2010: nominiert in der Kategorie Bester ausländischer Film fßr Die ewigen Momente der Maria Larsson
⢠2009: Bester nicht-amerikanischer Film fßr Die ewigen Momente der Maria Larsson
⢠1999: Certificate of Merit in der Kategorie Film & Video â Geschichte fĂźr En frusen drĂśm
⢠1996: nominiert in der Kategorie Bester Film fßr Hamsun
⢠1998: Bester Dokumentarfilm fßr En frusen drÜm
⢠2008: Beste Kamera (gemeinsam mit Mischa Gavrjusjov) und nominiert fĂźr die Goldene Ăhre fĂźr Die ewigen Momente der Maria Larsson
⢠1982 nominiert fßr den Goldenen LÜwen fßr Der Flug des Adlers
Western Heritage Awards
⢠1974: Bester theatralischer Kinofilm fßr Das neue Land
Literatur
⢠Jan Troell / Vernon Young: Jan Troell: a portrait and an interview. The Swedish Film Institute, Stockholm 1975 (Modern Swedish cinema 2), ISBN 91-85248-04-5 (engl. Ausgabe).
⢠Jason Robards / Mia Farrow / Max von Sydow / Jan Troell: Hurricane: [press kit]. Paramount, New York 1979. (engl. Ausgabe).
⢠Jon Dunüs: Apparaturbetraktelser: metafilmiska aspekter pü jan troells "här har du ditt liv". Stockholm University, 2001, ISBN 91-7265-330-2 (zugl. Universität Stockholm, Diss.; schwed. Ausgabe).
⢠Thomas Koebner: Jan Troell * 1931. In: ders. (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 763â765.
⢠Hauke Lange-Fuchs: Jan Troell: Poet mit der Kamera: Dokumentation 43: Nordische Filmtage Lßbeck 2001. Schmidt-RÜmhild, Lßbeck 2001, ISBN 3-7950-1244-9.
⢠Nordic Council of Ministers: Summer nights and winter days. Nordic Council of Ministers, o. O. 1997. (engl. Ausgabe).
⢠Jan Verachtert: Ole Dole Doff = Een, twee, uit: hokus, pokus, weg!: iene, miene, mutte [Jan Troell ... ]. Cedoc-Film, Brßssel u. a. 1973 (niederländ. Ausgabe).
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Jan Troell im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Jan Troell bei IMDb
⢠Biografie Jan Troells auf luebeck.de
⢠Mälarstedt, Kurt: Jan Troell jagar de eviga Ügonblicken bei dn.se, 2. Juni 2007 (schwedisch)
⢠Kurzbiografie Jan Troells auf luebeck.de
⢠Besprechungen einzelner Filme Jan Troells auf luebeck.de
Einzelnachweise
cite-note-filmdienst-11. â vgl. film-dienst 29/1967
cite-note-filmdienst2-22. â vgl. film-dienst 02/1969
cite-note-ebert-33. â vgl. engl. Filmkritik zu Emigranten von Roger Ebert in der Chicago Sun-Times vom 15. Januar 1973
cite-note-filmdienst3-44. â vgl. film-dienst 05/1977
cite-note-filmdienst4-55. â vgl. film-dienst 03/1978
cite-note-66. â vgl. Zandys Braut. In: Das groĂe TV-Spielfilm-Filmlexikon (CD-ROM). Directmedia Publ., 2006. â ISBN 978-3-89853-036-1
cite-note-luebeck-77. â vgl. Filmbesprechung von Bang! auf luebeck.de
cite-note-88. â vgl. Hurricane. In: Das groĂe TV-Spielfilm-Filmlexikon (CD-ROM). Directmedia Publ., 2006. â ISBN 978-3-89853-036-1
cite-note-luebeck2-1010. â vgl. Filmbesprechung von Das Märchenland auf luebeck.de
cite-note-luebeck3-1111. â vgl. Filmbesprechung von So weiĂ wie Schnee auf luebeck.de
cite-note-1212. â vgl. Behrens, Volker: Ein Faible fĂźrs Menschelnde. In: Hamburger Abendblatt, 18. Juli 2007, Ausg. 165/2007, S. 8
cite-note-1313. â vgl. Huss, Pia: Troell-premiär pĂĽ Bergmanveckan (Memento des Originals vom 14. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dn.se bei dn.se, 27. Juli 2008 (aufgerufen am 3. August 2008)
cite-note-1414. â vgl. Mälarstedt, Kurt: Jan Troell jagar de eviga Ăśgonblicken (Memento des Originals vom 13. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dn.se bei dn.se, 2. Juni 2007 (aufgerufen am 4. August 2008)
cite-note-1515. â vgl. Nordic countries forward Oscar hopefuls. Associated Press Worldstream, 19. September 2008, 2:15 PM GMT
cite-note-zuercher-1616. â vgl. Neue ZĂźrcher Zeitung vom 14. Oktober 1972